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Oldenburger Energiecluster OLEC e.V.
OLEC Veranstaltungen

29.11.2022 Wärmetauscher - Fachkräfte für die Wärmeversorgung von morgen

05.12.2022 OLEC Beiratssitzung und Mitgliederversammlung (intern)

SAFE THE DATE: 13.01.2023 OLEC Neujahrsnetworking

SAFE THE DATE: 22.-23.03.2023 Hydrogen Cross Border Conference 2023
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Rückblick OLEC Energy Week 2022
Zum zweiten Mal hat OLEC zu seiner OLEC Energy Week eingeladen. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr, stand in diesem Jahr die Veranstaltung unter den Motto "Mit Innovationen aus der Energiekrise".

Auftakt und Abendempfang

Zum Auftakt der Energy Week konnte OLEC am 10.10. Dr. Armin Sandhövel begrüßen. Er ist Experte im Bereich der Finanzierung nachhaltiger Investitionen. Dr. Armin Sandhövel gelang es eindrucksvoll, seine vielfältigen beruflichen Erfahrungen, aber auch die aus seiner Mitgliedschaft in diversen nationalen und internationalen Gremien dem Publikum nahe zu bringen. Die Folgen der aktuellen krisenhaften Entwicklung auf dem Energiemarkt und die Bedeutung der EU-Taxonomie für zukünftige Investitionsentscheidungen wurden sehr lebhaft diskutiert, bevor der Abend bei geselligem Beisammensein ausklang.

Konferenz - Mit Innovationen aus der Energiekrise

„Mit Innovationen aus der Energiekrise“ – welche Ansätze es dazu gibt und was bereits heute konkret getan wird, war Thema der Konferenz am 11.10. Zu Beginn ordneten die Key Note Speaker Dr. Marius Buchmann (EERA consulting GmbH), Paul Schneider (EWE GASSPEICHER GmbH) und Anica Mertins (Hochschule Osnabrück) relevante Aspekte des Energiemarktes unter Beachtung der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Situation ein und skizzierten Lösungsansätze. In den darauffolgenden parallelen Diskussionsforen wurden regionale Best Practices vorgestellt.

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EWE plant Wasserstofferzeugung im Kraftwerksmaßstab in Ostfriesland
Der Energiedienstleister EWE will bei der Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien Fakten schaffen: Im ostfriesischen Emden soll bis Ende des Jahres 2026 eine 320-Megawatt-Elektrolyseanlage entstehen. Mit dem Bau der Anlage will der Energiedienstleister erstmalig ein Projekt im marktrelevanten Maßstab für eine künftige Wasserstoffwertschöpfungskette realisieren. Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft ist EWE-Chef Stefan Dohler zufolge ein zwingend notwendiger Schritt hin zu einem nachhaltigen und klimaschonenden Energiesystem. Mit Förderzusage der Europäischen Kommission könnte der Bau der Wasserstofferzeugungsanlage im Kraftwerksmaßstab bereits 2023 beginnen und grüner Wasserstoff ab 2026 erzeugt werden. 
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Interview mit Dr. Ruggero Capperucci vom Weiterbildungsprogramm
„Wasserstoff für Fach- und Führungskräfte“ 
Für den erfolgreichen Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft bedarf es einer umfassenden Aus- und Weiterbildung in vielen Sektoren. Denn mit der Umstellung auf Wasserstoff-Technologien gehen zahlreiche Veränderungen in Produktionsprozessen, in der Energie- oder auch der Fahrzeugnutzung einher. Lis Blume, verantwortlich für die Kommunikation des Niedersächsischen Wasserstoffnetzwerks, hat sich deshalb mit Dr. Ruggero Capperucci unterhalten, Ansprechpartner für die Fortbildung „Wasserstoff für Fach- und Führungskräfte“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Leibniz Universität Hannover und Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES.
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Emsys VPP und Protergia weihen erstes Virtuelles Kraftwerk in Griechenland ein
Am 21. Oktober haben emsys VPP und Protergia, die Strom- und Gassparte des börsennotierten Mischkonzerns MYTILINEOS S.A. auf dem Renewables & Storage Forum in Athen das erste Virtuelle Kraftwerk auf dem griechischen Energiemarkt offiziell eingeweiht. Protergia hatte den deutschen IT-Dienstleister beauftragt, sein Virtuelles Kraftwerk in Kombination mit Solar- und Windleistungsprognosen für sein Direktvermarktungsgeschäft bereitzustellen. In enger Zusammenarbeit mit Protergia hat emsys VPP das Virtuelle Kraftwerk kundenspezifisch angepasst und implementiert, einschließlich Anlagenanbindung und Integration von Solar- und Windleistungsprognosen, die von emsys VPP's Partnerfirma energy & meteo systems bereitgestellt werden.
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Wilhelmshaven: Erster Anleger für LNG fertiggestellt
"Die frühzeitige Entscheidung, Wilhelmshaven als Drehscheibe für LNG-Importe zu wählen, war richtig", sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). Er war zur Eröffnung ans Jade-Fahrwasser, südlich des Außenhafens von Hooksiel, gekommen. In einem Monat soll dort auch die "Höegh Esperanza" festmachen. Dieses spezielle Schiff, eine sogenannte schwimmende Speicher- und Regasifizierungsanlage (FSRU), nimmt Flüssiggas von Tankern auf und macht es an Bord wieder gasförmig. Dieses Gas fließt über den Anleger an Land und wird dort ins deutsche Netz eingespeist.
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Koalitionsvertrag der neuen Niedersächsischen Landesregierung
Die künftige niedersächsische Landesregierung, bestehend aus SPD und BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN, hat ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Wesentliche Inhalte befassen sich mit Fragen des Klimaschutzes und dem Ausbau Erneuerbarer Energien:
  • Rot-Grün will die Emissionen bis 2030 um 75 Prozent senken. Bis 2040 soll das Land laut Koalitionsvertrag klimaneutral sein.
  • SPD und Grüne wollen die relevanten geplanten Maßnahmen einem Klimacheck unterziehen. Damit soll die Haushalts- und Finanzpolitik auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgerichtet werden.
  • Unter Rot-Grün soll ein Klimavorrang beim Ausbau der erneuerbaren Energien eingeführt werden. Wegen des "überragenden öffentlichen" Interesses sollen die Verfahren vereinfacht, beschleunigt und digitalisiert werden.
Koalitionsvertrag (pdf)
Dezember-Soforthilfe für Gas und Wärme für Letztverbraucher
Der Bundestag hat das Gesetz über die sogenannte Dezember-Soforthilfe für Letztverbraucher von leitungsgebundenem Erdgas und Wärmekunden beschlossen. Haushalts- und Gewerbekunden sowie kleinere und mittlere Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von bis zu 1,5 Mio. kWh sollen im Monat Dezember spürbar entlastet werden. Damit wird der erste Teil der Empfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten ExpertInnen-Kommission Gas und Wärme vom 31. Oktober 2022 umgesetzt. Die Soforthilfe für Dezember schafft einen Ausgleich für die gestiegenen Energierechnungen im Jahr 2022 und überbrückt damit die Zeit bis zur geplanten Einführung der Gas- und Wärmepreisbremse im kommenden Frühjahr. Die Entlastung wird auf Grundlage eines Zwölftels des Jahresverbrauchs, den der Erdgaslieferant für die Entnahmestelle im September 2022 prognostiziert hatte, sowie des für Dezember 2022 vereinbarten Gaspreises errechnet.
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EU-Kommission veröffentlicht Dringlichkeitsverordnung zu Energiefragen
Geplant ist eine EU-weite Plattform für die gemeinsame Gasbeschaffung. Damit soll die Nachfrage gebündelt und nach passenden Angeboten zu Gasimporten gesucht werden. Konkret sollen Erdgasunternehmen, aber auch gasverbrauchende Unternehmen ihren Gasbedarf hinterlegen. Liegt der aggregierte Bedarf vor, wird durch einen Betreiber nach konkreten Angeboten gesucht. Unternehmen können sich dabei zu einem oder mehreren Gasbeschaffungskonsortien zusammenfügen, um bedarfsgerechte Mengen akquirieren zu können. Kriterien sind dabei etwa Volumen, Lieferzeitraum oder Ort. Die Plattform soll freiwillig von den Unternehmen genutzt werden können. Jedoch werden die Mitgliedstaaten verpflichtet sicherzustellen, dass 15 Prozent ihrer Speicherfüllstände über den gemeinsamen Gaseinkauf erreicht werden.
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EU verschärft Emissionsreduktionsziele
Während der UN-Klimakonferenz COP27 in Ägypten haben sich EU-Parlament, Rat und Kommission am 8. November auf eine Überarbeitung der Lastenteilungsverordnung (ESR) geeinigt. Die ESRverpflichtet alle EU-Mitgliedstaaten zu der Minderung von Treibhausgasen und legt dafür nationale Ziele fest. Diese beziehen sich auf Sektoren wie Straßenverkehr, Beheizung von Gebäuden, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und kleine Industrieanlagen. Die ESR ist Teil des europäischen Fit-for-55-Pakets mit dem Ziel, Treibhausgasemissionen in Europa bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Die neuen Vereinbarungen sehen vor, Emissionsziele von nicht in den Emissionshandel integrierten Sektoren um 40 Prozent im Vergleich zu 2005 zu senken.
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Förderaufruf “Electrochemical materials and processes for green hydrogen and green chemistry” (ECCM)
Sowohl Deutschland als auch die Niederlande haben einen anspruchsvollen Pfad in Richtung Klimaneutralität eingeschlagen. Dies ist eine enorme technologische und wirtschaftliche Herausforderung für beide Länder und erfordert einen verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energie in allen Produktionssektoren. Grüner Wasserstoff kann dabei eine bedeutsame Rolle einnehmen. Aus diesem Grund rufen der niederländische Forschungsrat (NWO), das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam dazu auf, Vorschläge für Forschungsprojekte im Bereich der elektrochemischen Materialien und Prozesse für grünen Wasserstoff und grüne Chemie einzureichen.
Die Projekte werden voraussichtlich über einen Zeitraum zwischen zwei und vier Jahren gefördert, kürzere Projekte sind jedoch nicht ausgeschlossen. Es können Kooperationsprojekte mit Förderungen zwischen 600.000 Euro und 2 Millionen Euro unterstützt werden.
Einreichungsfrist: 7. Februar 2023
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Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP) wird bis Jahresende verlängert
Unternehmen, die besonders von hohen Energiekosten betroffen sind, können beim BAFA einen Zuschuss zu ihren Erdgas- und Stromkosten beantragen. Der Zuschuss ist bei einer Höhe von 50 Millionen Euro je Unternehmen gedeckelt. Grundlage ist die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veröffentlichte Richtlinie über das Energiekostendämpfungsprogramm. Mit diesem Programm unterstützt das BMWK die Unternehmen, die besonders stark von hohen Energiepreisen infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine betroffen sind. Ziel ist es, besondere Härten zielgerichtet abzufedern und existenzbedrohende Situationen für diese Unternehmen zu vermeiden.
Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in besonders energieintensiven Wirtschaftszweigen tätig sind. Die Zuschüsse werden zu den Kosten für Erdgas und Strom im Zeitraum Februar bis Dezember 2022 in drei Stufen gezahlt. Die Förderstufen unterscheiden sich u. a. nach der Wirtschaftsbranche des Unternehmens, der Zuschussquote, den Maximalbeträgen und einem etwaigen Betriebsverlust.
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Förderaufruf Klimaneutrale Wärme und Kälte
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz startet eine neue Forschungsinitiative und ruft Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu technologischen Innovationen im Bereich klimaneutraler Wärme und Kälte auf. Wärmepumpen spielen hier eine Schlüsseltechnologie. Die Förderinitiative adressiert, neben den Wärmepumpen, auch umfassend die weiteren Forschungsbedarfe der Wärmewende, unter anderem die Absenkung des Wärmebedarfs und die saisonale Wärmespeicherung, die digitale Vernetzung sowie die Produktion und den Lebenszyklus der neuen Technologien. Einreichungsfrist: 28. Februar 2023
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Förderung von Projekten innerhalb der European Partnership Driving Urban Transitions (DUT)
Die Bundesregierung hat sich zum Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 bekannt. Große Herausforderungen im Kontext Klimaschutz müssen in den Städten und von städtischen Gemeinschaften angegangen werden. Städte und städtische Räume sind die Schnittstelle für die Veränderungen, die erforderlich sind, wenn die Europäische Union (EU) die Klimaziele erreichen möchte. Mit dieser Fördermaßnahme verfolgen das BMBF und das BMWK das Ziel, mit Forschung und Innovation die nachhaltige Entwicklung unserer Städte und ihrer Verflechtungsräume zu stärken. Die DUT möchte diese Herausforderungen mit einem integrierten Ansatz angehen. Entscheidungsträgern in Kommunen, Unternehmen und Gesellschaft sollen Mittel an die Hand gegeben werden, um die notwendigen urbanen Transformationen zu ermöglichen. Darüber hinaus zielt die DUT darauf ab, durch Forschungs- und Innovationsprojekte Fähigkeiten und Instrumente (einschließlich Technologien) zu entwickeln, um den städtischen Wandel zu realisieren und um die dringend notwendigen urbanen Transformationen voranzutreiben.
Einreichungsfrist: 21. November 2022
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21.-27.11.2022, online, Woche der Wärme (Bundesverband Erneuerbare Energien)

22.-23.11.2022, Hannover, 14. Niedersächsische Energietage (Energie-Forschungszentrum Niedersachsen)

08.12.2022, online, Planung und Genehmigung: Die Herausforderungen aktueller Wasserstoff-Vorhaben (Niedersächsisches Wasserstoffnetzwerk)

08.12.2022, digital, dena Dialog Netze #3: „Wege aus der Energiekrise: Das Netz der Zukunft gestalten“ (dena)

08.-09.12.2022, Rostock-Warnemünde, 2. Branchentag Wasserstoff (vgbe energy)

14.12.2022, Hildesheim, Mobility Startup Day 2022 (Innovationszentrum Niedersachsen)

23.-24.01.2023, Berlin, 20. Internationale Fachkongress für erneuerbare Mobilität "Kraftstoffe der Zukunft" (BBE u.a.)

26.-27.01.2023, digital, Karrieremesse Erneuerbare Energien KEE (BWE, BEE)

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